Gesunde Ernährung ist ein Thema, bei dem fast jeder eine Meinung hat und kaum jemand die gleiche. Die drei Artikel dieser Kategorie nähern sich ihm von unterschiedlichen Seiten. Einer misst, einer plant, einer ergänzt.
Kalorien zählen mit dem Smartphone
Der umfangreichste Text heißt Die besten Apps zum Kalorien Tracken und erschien im August 2024. Er erklärt zuerst, warum es überhaupt sinnvoll sein kann, Kalorien zu erfassen, und welche Kriterien eine gute App erfüllen sollte: eine einfache Bedienung, eine umfangreiche Lebensmitteldatenbank und die Möglichkeit, eigene Rezepte anzulegen. Danach folgen fünf Apps im Einzelporträt:
- MyFitnessPal
- Yazio
- Lifesum
- Cronometer
- Lose It!
Eine Vergleichstabelle stellt sie nebeneinander, und ein eigener Abschnitt beschäftigt sich damit, wie man das Tracking in den Alltag einbaut, ohne dass es zur Last wird. Preise und Funktionen solcher Apps ändern sich oft, deshalb lohnt sich vor dem Download ein Blick in den App-Store.
Ein Essensplan für das Herz
Ganz anders aufgebaut ist der 3-Tages-Plan für herzgesunde Ernährung mit 1.800 Kalorien aus dem Mai 2019. Er beruht auf den Angaben einer amerikanischen Ernährungsberaterin und richtet sich laut Text vor allem an Männer, die ihr Gewicht halten wollen. Für jeden der drei Tage gibt es Frühstück, Mittagessen, Abendessen und einen Snack. Am ersten Tag beginnt das mit Haferbrei, fettarmer Milch, einer halben Banane und Walnüssen, am dritten mit einem Spinat-Omelett.
Weil die Vorlage aus den USA stammt, sind die Mengen in Tassen und Unzen angegeben. Zum Umrechnen hilft eine Faustregel: Eine Unze sind ungefähr 28 Gramm, eine Tasse etwa 240 Milliliter. Im zweiten Teil nennt der Artikel sechs Punkte, bei denen eine Ernährungsberatung für das Herz helfen kann, etwa gesunde von ungesunden Fetten zu unterscheiden, öfter zu Hause zu essen und weniger Salz zu verwenden.
Supplemente: nötig oder überflüssig?
Der dritte Artikel fragt, ob Supplemente wirklich notwendig sind oder vor allem Geld kosten. Er stammt aus dem Fitness-Umfeld und bespricht Whey Protein, flüssiges Eiweiß, Creatin und Omega-3-Fettsäuren. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass viele Menschen im Alltag kaum Zeit für ausgewogene Mahlzeiten haben.
Ob Nahrungsergänzung im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von der eigenen Ernährung, vom Training und vom Gesundheitszustand ab. Wer regelmäßig Präparate einnehmen möchte, bespricht das am besten vorher mit der Hausarztpraxis oder einer Ernährungsfachkraft.
Was die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt
Die drei Artikel geben einzelne Ausschnitte wieder. Einen Überblick bieten die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, die 2024 neu gefasst wurden. Sie raten zu einer überwiegend pflanzlichen Ernährung:
- jeden Tag drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst
- Getreideprodukte möglichst aus Vollkorn
- regelmäßig Hülsenfrüchte und eine kleine Handvoll Nüsse
- täglich Milch und Milchprodukte
- einmal pro Woche Fisch
- höchstens 300 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche
- nicht mehr als sechs Gramm Salz am Tag
- als Getränk vor allem Wasser, rund anderthalb Liter täglich
Vieles davon findet sich auch im Herz-Plan wieder, etwa Vollkornbrot, Lachs, Gemüse und fettarme Milchprodukte. Die Mengen aus dem Plan sind amerikanisch geprägt, die Richtung ist dieselbe. Wer sich daran orientiert, braucht für eine ausgewogene Versorgung in der Regel keine Nahrungsergänzungsmittel.
Lesen mit Blick auf das Datum
Die Artikel dieser Kategorie stammen aus den Jahren 2019 und 2024 und tragen ihr ursprüngliches Datum. Sie ersetzen keine Ernährungsberatung. Feste Kalorienzahlen wie die 1.800 aus dem Herz-Plan passen nicht für jeden, denn der Bedarf hängt von Alter, Größe, Gewicht und Bewegung ab. Weitere Themen rund um Herz, Bewegung und Zähne finden Sie in der Kategorie Gute Gesundheit.
