Ein Magazin, das Musik, Filme und den Alltag zusammenbringt, braucht keine große Theorie. Die drei Themen liegen im Leben ohnehin nah beieinander: Ein Song führt zu einem Film, ein Film zu einem Soundtrack, und zwischendurch stellt sich die Frage, was abends auf den Teller kommt.
Drei Rubriken
KomaKinoMag gliedert sich in drei Bereiche, die unterschiedlich arbeiten.
- Musik versammelt Porträts von Bands, Songwriterinnen, Songwritern und Produzenten. Die Spanne reicht von Anti-Folk aus New York über walisischen Indie-Rock aus Cardiff und Indie-Pop aus Melbourne bis zu Hamburger Netlabel-Projekten der Nullerjahre.
- Kino & Serien beschäftigt sich mit Filmen und Serien, in denen Musik mehr ist als Hintergrund: Musikfilme, Biopics über Musiker, Konzertfilme und Serien, deren Soundtrack man nicht vergisst.
- Alltag & Gesundheit enthält Artikel zu Ernährung, Hygiene, guter Gesundheit und dem Rauchen, also zu den Fragen, die im Alltag tatsächlich auftauchen.
Die Rubriken sind bewusst verschieden. Ein Bandporträt braucht Jahreszahlen, Katalognummern und Credits, ein Text über gesunde Ernährung braucht klare Hinweise und Vorsicht bei großen Versprechen.
Woher der Name kommt
Der Name geht auf einen Song zurück. „Komakino“ ist eine Single von Joy Division, die im Juni 1980 bei Factory Records erschien, als Flexi-Disc, von der 50.000 Exemplare in Plattenläden verschenkt wurden. Eine Platte, die nichts kostete und trotzdem gesammelt wurde: Das passt gut zu dem, was später unter diesem Namen entstand.
Von 2005 bis 2011 trug ein Musik-Fanzine denselben Namen: KOMAKINO. Es führte lange Gespräche mit Musikerinnen und Musikern, darunter Kimya Dawson, Architecture in Helsinki, Carsten Bohn's Bandstand und der Produzent Mark Spivey aus Nottingham. Mit dem Fanzine verbunden war das Netlabel Kinokoma, das zwischen 2007 und 2012 Musik kleiner Acts kostenlos zum Herunterladen veröffentlichte, Artwork inklusive. Viele Acts aus diesem Umfeld sind heute nur noch über Discogs und Bandcamp zu finden.
Ein neues Magazin, ein alter Faden
KomaKinoMag ist heute ein neues, eigenständiges Magazin. Es greift den musikalischen Faden des Fanzines auf: Viele Bands und Projekte, über die damals geschrieben wurde, bekommen hier ein eigenes Porträt, neu recherchiert und auf Grundlage öffentlicher Quellen. Die damaligen Interviews und Rezensionen werden nicht nachgedruckt. Sie gehören in ihre Zeit.
Dazu kommen Artikel aus den Jahren 2019 bis 2025 über Ernährung, Hygiene, das Rauchen und gute Gesundheit. Sie stehen gesammelt in der Rubrik Alltag & Gesundheit, sortiert nach Themen.
Wie die Artikel entstehen
Jeder Fakt in einem Porträt muss sich öffentlich belegen lassen. Typische Quellen sind Wikipedia, Discogs, Label-Seiten, Bandcamp und Berichte in der Presse. Unter jedem Porträt stehen die Quellen, die tatsächlich verwendet wurden, damit Leserinnen und Leser selbst nachschlagen können.
Einige Regeln gelten dabei immer:
- Was sich nicht belegen lässt, wird nicht geschrieben. Widersprechen sich Quellen, etwa bei Jahreszahlen, bleibt die strittige Angabe weg.
- Aussagen aus Selbstdarstellungen, etwa aus einer Label-Biografie, werden als solche gekennzeichnet.
- Über lebende Menschen berichtet das Magazin nur, was ihre öffentliche, berufliche Arbeit betrifft. Privatleben, Gesundheit und Gerüchte bleiben draußen.
- Zitate werden nicht erfunden, auch nicht sinngemäß.
- Ob ein Film gerade bei einem Streamingdienst läuft, ändert sich ständig. Deshalb verspricht kein Artikel eine bestimmte Plattform.
Bei kleinen Acts ist die Quellenlage oft dünn. Ein Netlabel-Projekt mit zwei EPs hat keinen Wikipedia-Artikel, manchmal nur einen Eintrag bei Discogs. Dann ist ein Porträt eben kürzer und erzählt mehr über das Umfeld als über die Person.
Bilder und KI
Stimmungsbilder auf KomaKinoMag werden mit künstlicher Intelligenz erzeugt. Jedes dieser Bilder trägt die Kennzeichnung „AI“. Auf KomaKinoMag gibt es keine Fotos realer Personen: Die KI-Bilder zeigen Räume, Instrumente, Platten und Dinge, aber keine Gesichter, also weder Musikerinnen und Musiker noch Schauspielerinnen und Schauspieler, und sie geben sich nicht als Pressefotos aus. Wie die Kennzeichnung im Einzelnen funktioniert, erklärt der KI-Hinweis.
Kontakt
Wer Fragen, Hinweise oder eine Korrektur hat, findet die Kontaktdaten im Impressum. Hinweise auf Fehler in den Porträts sind besonders willkommen, vor allem dann, wenn sie eine Quelle mitbringen.
