Ausgabe Oktober 2026Musik · Kino · Alltag

Gute Gesundheit

Klettern ist förderlich und gesund für Kinder

Veröffentlicht am von Mark 5 Min. Lesezeit

AI Boulderwand mit bunten Klettergriffen und Fallschutzmatten in einer hellen leeren Halle (mit AI erstelltes Bild)
Boulderhalle · Mit AI erstelltes Bild · KI-Hinweis

Für die Gesundheit der Kinder ist das Klettern wichtig. Im Prinzip ist das Klettern jedoch keine richtige Sportart für die Kinder. Vielmehr gehört das Klettern zu den körperlichen Grundbedürfnissen der Kinder. Bereits in den ersten Jahren fangen die Kleinkinder damit an an jedem Ort zu klettern. Den meisten Kindern fällt das Klettern sehr leicht. Im Gegensatz zu den Erwachsenen ist bei den Kindern das Verhältnis von Kraft und Körpergewicht besser. Während die Erwachsene das Klettern und die damit verbundene Technik erst einmal lernen müssen, können die Kinder alle notwendigen Bewegungen instiktiv ausführen.

Die Gründe die für das Klettern sprechen

Durch das Klettern werden Muskelgruppen am gesamten Körper trainiert. Zudem verbessert sich die Konzentration, die Körperhaltung, Koordination, die kognitiven Aspekte sowie die Konzentration. Aus diesen Gründen befürworten auch Mediziner das Klettern als sportliche Aktivität für Kinder sowie für Jugendliche. Des Weiteren sind die Kinder beim Klettern keinem Wettbewerbsdruck ausgesetzt. So besteht auch keine Gefahr, dass sich die Kinder unter Druck fühlen und dadurch das Interesse am Klettern verlieren. Bei dieser Sportart ist es völlig egal, was die anderen Kinder machen. Der einzige messbare Erfolg beim Klettern ist, ob die Kinder ganz oben ankommen. Neben der körperlichen Bewegung wird aber auch das Gehirn beim Klettern angeregt. Im Kopf werden die nächste Schritte geplant, wie man am besten nach oben kommt. Ein weiterer Grund der für das Klettern spricht, ist das Verantwortungsgefühl. Die Sicherheit spielt hierbei eine große Rolle und daher wird ein Sicherungsseil verwendet, welches von einem anderen Menschen festgehalten wird. Zudem kann das Klettern eine Aktivität sein, welche die gesamte Familie ausführen kann. Dank dieser gemeinschaftlichen Aktivität wird die Beziehung der einzelnen Familienmitglieder verbessert. In den warmen Jahreszeiten kann das Klettern mit einem ausgiebigen Spaziergang verbunden werden.

AI Kleine Kletterschuhe, Kreidebeutel und Helm auf einer Holzbank (mit AI erstelltes Bild)
Kletterausrüstung · Mit AI erstelltes Bild · KI-Hinweis

Indoor Klettergerüst für eine bessere Förderung


Das Klettern bringt zwar eine Menge an Vorteilen mit sich, jedoch ist es nur in den warmen und trockenen Monaten ein sicheres Klettern möglich. In den nassen und kalten Jahreszeit wird das Risiko, dass man ausrutscht und fällt immer größer. Für die Tage an denen schlechtes Wetter herrscht, kann ein Indoor Klettergerüst Abhilfe verschaffen. Durch die Bereitstellung von einem Klettergerüst Indoor für Ihre Kinder, können Sie die motorischen Fähigkeiten von Ihren Kindern fördern. Insbesondere für Kinder, die Probleme mit der Motorik haben, ist ein Indoor Klettergerüst eine gute Alternative. Mithilfe von einem Indoor Klettergerüst kann der Bewegungsdrang Ihres Kindes befriedigt werden. Ein solches Indoor Klettergerüst hat den Vorteil, dass Ihr Kind jeden Tag klettern kann und ausreichend Bewegung hat. Eine solche Investition bringt mehr Vorteile mit sich, als ein wöchentlicher oder monatlicher Besuch in einer Kletterhalle. Zudem haben Sie Ihr Kind jederzeit beim Klettern im Blickfeld und können sich einen Überblick über die Fortschritte von Ihrem Kind machen. Ihr Kind kann bei Bedarf jederzeit an das Klettergerüst. Besonders in Situationen in denen es angespannt oder aufgedreht ist, kann ein Klettergerüst das Kind beruhigen. Da sich das Kind komplett auf das Klettern und die einzelnen Bewegungen konzentriert.

Ergänzung der Redaktion ·

Sicher klettern: worauf Eltern achten können

Kinder klettern gern, und meistens schätzen sie ihre Kräfte gut ein. Ein paar Vorkehrungen machen das Klettern trotzdem sicherer, ohne den Spaß zu bremsen.

Auf dem Spielplatz kommt es vor allem auf den Untergrund an. Unter Klettergerüsten sollte weicher Fallschutz liegen, etwa Sand, Rindenmulch oder Fallschutzplatten, kein Beton und kein Pflaster. Öffentliche Spielplatzgeräte werden in Deutschland nach der europäischen Norm DIN EN 1176 gebaut und geprüft. Lose Teile, gebrochene Sprossen oder fehlender Fallschutz können Eltern beim zuständigen Grünflächen- oder Ordnungsamt der Gemeinde melden.

Für ein Klettergerüst in der Wohnung gelten ähnliche Regeln:

  • Das Gerüst muss so aufgebaut und befestigt werden, wie der Hersteller es vorschreibt, bei Sprossenwänden in der Regel fest an der Wand.
  • Darunter gehören Turnmatten, die den ganzen Fallbereich abdecken.
  • Kanten von Möbeln, Heizkörpern und Fensterbänken sollten außerhalb der Reichweite liegen.
  • Vor jedem Gebrauch lohnt ein kurzer Blick auf Schrauben und Seile.

Wer mit Kindern in die Kletterhalle möchte, findet dort oft Kinderkurse. Auch viele Sektionen des Deutschen Alpenvereins bieten Klettergruppen für Kinder und Jugendliche an. Beim Seilklettern sichert immer eine ausgebildete erwachsene Person, und vor jedem Aufstieg prüfen Kletterer und Sicherer gegenseitig Knoten, Gurt und Sicherungsgerät. Beim Bouldern ohne Seil bleibt die Höhe gering, und dicke Matten fangen Stürze ab. Kinder sollten dort lernen, kontrolliert abzuspringen und nicht unter anderen Kletternden zu stehen.

Kleidung ist schnell geklärt: bequeme Sachen, keine Schals oder Kordeln, an denen man hängen bleiben kann, und bei Kleinkindern lieber barfuß oder mit rutschfesten Socken als in glatten Schuhen. Und wenn ein Kind nach einem Sturz über Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindel klagt, gehört es in ärztliche Hände.

Häufige Fragen

Ab welchem Alter können Kinder in der Kletterhalle klettern?

Viele Kletterhallen bieten Kinderkurse ab etwa fünf oder sechs Jahren an. Jüngere Kinder klettern oft im Boulderbereich für Kinder, wo die Wände niedrig sind und weiche Matten liegen. Die genauen Regeln legt jede Halle selbst fest.

Welche Muskeln trainiert Klettern?

Fast alle. Beim Klettern arbeiten Finger, Arme, Schultern und Rücken, aber auch Bauch und Beine, die den Körper an der Wand halten und nach oben schieben. Dazu kommen Gleichgewicht und Koordination.

Brauchen Kinder eigene Kletterschuhe?

Für den Anfang nicht. Kletterhallen verleihen Schuhe und Gurte, und auf dem Spielplatz reichen feste Turnschuhe. Eigene Kletterschuhe lohnen sich erst, wenn ein Kind regelmäßig klettert, und sie sollten zum wachsenden Fuß passen.

Ist Bouldern für Kinder geeignet?

Ja, Bouldern ist für Kinder oft ein guter Einstieg. Geklettert wird ohne Seil in geringer Höhe über dicken Matten. Wichtig ist, dass ein Erwachsener in der Nähe bleibt und Kinder das richtige Abspringen und Fallen üben.