In der Schwangerschaft ist man grundsätzlich anfällig für alle Tipps und Ratschläge. Man wird von allen Seiten bombardiert mit hilfreichen Tipps und weiß vielleicht gar nicht, wem man glauben soll. Genau hier ist dann auch jede Schwangere total überfordert und weiß nicht mehr, was sie noch tun soll. Der beste Ansprechpartner ist jedoch nicht die eigene Mutter oder die beste Freundin, sondern die eigene Gynäkologin. Denn sie kann auch schon vor der Schwangerschaft hilfreiche Tipps und Ratschläge geben, wie Sie sich verhalten sollten, wenn Sie einen Kinderwunsch pflegen. Oft klappt es nicht beim ersten Mal, wenn man sich ein Kind innig wünscht. Das heißt aber nicht, dass es nicht klappen kann und spätestens dann, sollte man sich an den eigenen Frauenarzt wenden, um Fragen zu klären. Diese Fragen sind nicht nur reichhaltig, sondern auch wichtig.
Folsäure in der Schwangerschaft

Das hat jeder schon einmal gehört, der einen Kinderwunsch hegt:
Ergänzung der Redaktion ·
Was in der Schwangerschaft allgemein empfohlen wird
Jede Schwangerschaft verläuft anders. Einige Empfehlungen gelten aber fast für alle werdenden Mütter und werden in Deutschland von Fachgesellschaften und Beratungsstellen übereinstimmend gegeben. Sie ersetzen nicht das Gespräch mit Ihrer Hebamme oder Ihrer Frauenärztin, können aber helfen, die richtigen Fragen zu stellen.
Folsäure ist der bekannteste Punkt. Empfohlen werden täglich 400 Mikrogramm als Präparat, möglichst schon mindestens vier Wochen vor Beginn der Schwangerschaft und bis zum Ende des ersten Drittels. Auch Jod spielt eine Rolle. Ob und in welcher Menge ein Jodpräparat sinnvoll ist, klären Sie am besten in der Praxis, besonders bei einer Erkrankung der Schilddrüse.
Beim Essen geht es weniger ums Mehr als ums Weglassen. Rohes oder nicht durchgegartes Fleisch, roher Fisch, Rohmilchkäse und rohe Eier können Keime wie Listerien oder Toxoplasmose-Erreger übertragen und sollten vom Speiseplan verschwinden. Alkohol und Tabak sind während der ganzen Schwangerschaft tabu, denn für Alkohol gibt es keine Menge, die als sicher gilt. Auch Passivrauch schadet dem Kind.
Bewegung ist in einer unkomplizierten Schwangerschaft meist erwünscht. Spazierengehen, Schwimmen oder spezielle Schwangerschaftsgymnastik sind gängige Beispiele. Sportarten mit Sturz- oder Stoßgefahr sind dagegen ungeeignet.
Zur Vorsorge gehören regelmäßige Untersuchungen nach den Mutterschafts-Richtlinien, die im Mutterpass festgehalten werden. Eine Hebamme sollten Sie früh suchen, denn in vielen Regionen sind sie knapp. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für Hebammenhilfe in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.
Bei Blutungen, starken Bauchschmerzen, Fieber oder wenn sich das Kind später spürbar weniger bewegt, wenden Sie sich bitte sofort an Ihre Praxis, die Hebamme oder die Klinik. Weitere Artikel rund um Gesundheit im Alltag finden Sie in der Kategorie Gute Gesundheit.
